Fünfte Woche

Impulse zur Fastenzeit
nach den biblischen Wochentexten der Aktion „Mal ehrlich! Sieben Wochen ohne Lügen" der evangelischen Kirche

5. Wahrhaftig leben (1. Joh 3,16-18)

Also so richtig richtig leben. In allem.

„Voll richtig, ey“, wie wir im Ruhrgebiet so sagen würden.

Ganz und gar wahrhaftig leben eben.

Und das heißt?

„Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit“, sagt der 1. Johannesbrief in Vers 18.

Sozusagen `diakonisch lieben´ leben – was tun, nicht nur reden. Passt gut ins Ruhrgebiet!

Der Altvilligster Heinrich Bedford-Strohm beschreibt den Kern der Sache in den ´Zutaten`   (S. 38), dem `Themenheft zur Fastenaktion der evangelischen Kirche 2019` so:

„Im Deutschen gibt es das Wort „Lippenbekenntnis“. Das vollmundige Sich-Bekennen zu hehren Werten, das aber folgenlos bleibt. Mit Worten moralisch als Tiger zu starten und dann aber – wenn es um das wirkliche Tun geht – als Bettvorleger zu landen, hilft niemandem. Wer von der Nächstenliebe redet, sollte zuallererst sich selbst angesprochen fühlen. Wenn es für einen selbst keine Konsequenzen hat, ist es wohlfeil, andere zu etwas aufzufordern.

In der Wahrheit leben, heißt auszustrahlen, wovon wir sprechen. Die Liebe braucht die Wahrheit, die sich bewährt im Reden. Viel mehr aber noch im Tun.“

Also tatsächlich `diakonisch´ lieben: „Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat und sieht seinen Bruder darben und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt dann die Liebe Gottes in ihm?“ (1. Joh 3,17)

Das sitzt …

und verheißt viel ...

Euch und Ihnen eine Liebe-volle Woche wahrhaftigen Lebens.

Wolfram Gauhl



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