Promotionsschwerpunkte

Das Studienwerk richtet für jeweils fünf Jahre Schwerpunkte als Forschungskooperationen mit ausgewählten Hochschullehrerinnen und -lehrern ein. Es vergibt einen Teil der Promotionsstipendien an Graduierte, die sich mit Themen aus diesen Forschungsfeldern auseinander setzen. Die Bündelung verschiedener Promotionsvorhaben zu einem Thema fördert den verstärkten Austauschs zwischen Promovierenden sowie Professorinnen und Professoren.

Zurzeit gibt es drei Schwerpunkte:

 

Globalisierung und Beschäftigung

Im wirtschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt unter Beteiligung von Professoren der Universitäten Hohenheim und Oldenburg stehen die Probleme der Arbeitslosigkeit im Mittelpunkt, die unter makroökonomischen Gesichtspunkten analysiert werden. Hinzu treten Fragestellungen in europäisierter Perspektive, so z.B. Fiskalpolitik in der Europäischen Währungsunion oder die Auswirkung der EU-Osterweiterung auf die Arbeitsmärkte. Der Schwerpunkt wurde 1998 eingerichtet.
Kooperierende Professorinnen und Professoren:

  • Prof. Dr. Harald Hagemann, Universität Hohenheim
  • Prof. Dr. Heinz-Peter Spahn, Universität Hohenheim
  • Prof. Dr. Hans-Michael Trautwein, Universität Oldenburg

Weitere Informationen zu der Arbeit im Forschungsschwerpunkt:
www.uni-hohenheim.de/wi-theorie/globalisierung/

 

Biomedizin. Gesellschaftliche Deutung und soziale Praxis

Die Entwicklung medizinischer Biotechnologie bewirkt einen technologischen Innovationsschub in der medizinischen Forschung und der klinischen Praxis. Neben ethischen Problemen, die bereits intensiv in der Wissenschaft und in öffentlichen Debatten thematisiert wurden, verändert dieser Technologieschub eher unbemerkt die medizinische Alltagspraxis im Verhältnis von Ärztinnen und Ärzten und Patientinnen und Patienten sowie die gesellschaftlichen Deutungsmuster von Gesundheit, Krankheit, Subjektivität und Körperlichkeit. Gleichzeitig entstehen neue Diskurse, die selbst solche Deutungsmuster erst schaffen. Wir gehen also von einem komplexen Wechselspiel zwischen technologischer Innovation und gesellschaftlicher Legitimation aus, das durch Ursache-Wirkungs-Beziehungen in beiden Richtungen gekennzeichnet ist. Der Promotionsschwerpunkt nimmt beide Aspekte dieses Wechselwirkungsverhältnisses in den Blick. Am jüngsten Promotionsschwerpunkt "Biomedizin – Gesellschaftliche Deutungsmuster und soziale Praxis" sind Hochschullehrende der Universitäten Bielefeld und Hamburg beteiligt.

Ab 2012 sind weitere Promotionsstipendien mit max. dreijähriger Laufzeit in folgenden Themenfeldern zu vergeben: 1. Perfektionierung menschlicher Eigenschaften und Fähigkeiten, 2. Veränderungen im Verständnis von Krankheit/Gesundheit, 3. Öffentliche Legitimation und technologische Innovation, 4. Professionalität und Beruf, 5. Soziale Gerechtigkeit und politische Regulierung. Weitere Informationen finden Sie hier: 
[ PDF-Dokument | 1 Seite | 52 KB ]

Kooperierende Professorinnen und Professoren:

  • Prof. Dr. Alfons Bora, Universität Bielefeld
  • Prof. Dr. Regine Kollek, Universität Hamburg

Weitere Informationen zu der Arbeit im Forschungsschwerpunkt gibt es in der Ausschreibung [PDF-Dokument|1 Seite|60 KB ] und unter www.psp-biomedizin.de.


Wechselwirkung

Der Schwerpunkt widmet sich zwei unterschiedlichen Bereichen der Grundlagenforschung. Unter einer theoretischen Fragestellung werden die Grundlagen der relativistischen Quantenphysik untersucht und mit experimentellen Methoden nanoelektrische Systeme in Halbleitern bearbeitet.
Die technisch-experimentelle Schwerpunktsetzung befasst sich mit halbleitenden Systemen, die von immenser technologischer Bedeutung sind und sich zugleich als ideale Modellsysteme für grundlagenorientierte Forschung eignen. Der Schwerpunkt wurde 1998 eingerichtet. Acht Professoren von sechs führenden Hochschulinstituten sind daran beteiligt.

Kooperierende Professorinnen und Professoren:

  • Prof. Dr. Detlev Buchholz, Theoretische Physik, Universität Göttingen
  • Prof. Dr. Klaus Fredenhagen, Theoretische Physik, Universität Hamburg
  • Prof. Dr. Ulrich Kunze, Elektrotechnik, Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Dr. Anja-Verena Mudring, Anorganische Chemie, Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Dr. Claus Rolfs, Physik mit Ionenstrahlen, Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Dr. Robert Schrader, Theoretische Physik, FU Berlin
  • Prof. Dr. Clivia M. Sotomayor Torres, Materialwissenschaften, Universität Wuppertal
  • Prof. Dr. Andreas Wieck, Angewandte Festkörperphysik, Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Dr. Manfred Wollenberg, Mathematik, Universität Leipzig
 
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